Aktuelles

Klausurtagung 2019 in der KLVHS Ebermannstadt

Zur 11. Klausurtagung traf sich die SPD-Bürgergemeinschaft Kirchehrenbach in der KLVH auf Burg Feuerstein. Hauptthema war die Kommunalwahl 2020. Die zahlreichen Teilnehmer diskutierten angeregt über die weitere Entwicklung Kirchehrenbachs unter dem Motto „Nichts ist so gut, dass man es nicht besser machen kann“.

Alle waren sich einig, dass die Bürgermeisterin Anja Gebhardt und ihre Gemeinderäte dem Wählerauftrag von 2014 gerecht wurden und ihre Aufgaben hervorragend meistern. „Die Politik der SPD-Bürgergemeinschaft hat Kirchehrenbach auf einen zukunftsfähigen Weg gebracht“, stellte Fraktionssprecher Laurenz Kuhmann fest, „man denke nur an die in Gang gesetzte Schulsanierung und die Erstellung eines Wasser- und Abwasserkatasters zur Sicherstellung der  Wasserversorgung und Abwasserentsorgung“. Deshalb geht die SPD-Bürgergemeinschaft zuversichtlich in den Wahlkampf. Erfreulich ist, dass sich die Bürgermeisterin und amtierenden Gemeinderäte wieder zur Wahl stellen, zusammen mit einer starken Liste kompetenter Kandidatinnen und Kandidaten.
In drei Workshops wurden zukünftige kommunale Herausforderungen diskutiert und Lösungsvorschläge für nötige Infrastrukturmaßnahmen erarbeitet. Insbesondere soll die Lebenssituation unserer älteren Mitbürger und der jungen Familien verbessert werden. Übereinstimmung bestand darin, eine SenTa nicht zum Wahlkampfthema zu machen. Auf der Agenda steht eine Einrichtung, die eine Begegnungsstätte, die Tagespflege und betreutes Wohnen unter einem Dach vereint. In diesem Sinne ist die Gemeinde bereits tätig geworden.
Für junge Familien wird dringend bezahlbarer Wohnraum benötigt. Die Gemeinde muss verstärkt nach Möglichkeiten suchen, um solche Wohnungen bereit zu stellen.
Für die jüngeren Bürgerinnen und Bürger soll ein Ersatz des gut angenommenen Jugendtreffs rechtzeitig vor dem Abriss des Hallenbades gesucht werden. Des Weiteren soll ein zweiter attraktiver Spielplatz in Ortsnähe geschaffen werden, zum Beispiel am Freizeitgelände Wiesentmühle. Am Reisberg können Mountain-Bike Strecken entstehen.
Die zukunftsweisende Politik der SPD für alle Bürgerinnen und Bürger sichert auch die gedeihliche Entwicklung der Geschäfte und des Gerwerbes und den Erhalt wichtiger Vorsorgeeinrichtungen.
Auch die Parksituation im Dorfkern wurde diskutiert. Wegen der vielen Dauerparker spricht sich die SPD-Bürgergemeinschaft für eine kommunale Verkehrsüberwachung aus. Geschäftswelt und Bürger sollen dazu auf der nächsten Bürgerversammlung gehört werden.
SPD-Fraktions- und Kreisvorsitzender Laurenz Kuhmann dankte in seinem Schlusswort für die gewohnt disziplinierte Abarbeitung der umfangreichen Tagesordnung und den Organisatoren für ihren großen Einsatz. Wolfgang Harrer, der den Samstagabend mit Gitarre und Gesang zu einem fröhlichen Erlebnis für alle werden ließ, gebührt besonderer Dank.


Pures Vergnügen beim Krimi-Abend am 09.11.2018

Krimiabend 09.11.2018

Zu einem Krimi-Abend der besonderen Art hatte die SPD-Bürgergemeinschaft Kirchehrenbach ins Gasthaus Sponsel geladen. Dabei schenkte der Erlanger Autor Johannes Wilkes seinen zahlreichen Zuhörern außergewöhnlich vergnügliche Stunden.
 
Die Lesung aus seinem Frankenkrimi "Mord am Walberla" passte genau zu Kirchehrenbach, auf dessen Hausberg sich die üble Tat abgespielt haben soll. In brillanter Weise verstand es der Arzt und Schriftsteller Wilkes das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Denn es war alles andere als eine schlichte Lesung. Mit unglaublich viel schauspielerischem, kabarettistischem und humoristischem Talent begeisterte er die Zuhörerinnen und Zuhörer. Die Passagen aus dem Text, in dem der "Gerch" aus Möhrendorf den Toten abgeben musste, wurden durch die Gestik und Mimik des Autors derart lebendig vermittelt, dass die Anwesenden von Anfang bis Ende mitfieberten.
 
Das Besondere des Abends lag auch darin, dass Johannes Wilkes seine Lesung immer wieder unterbrach, um das Publikum ins Geschehen mit einzubeziehen durch Fragen zur Fortsetzung der Handlung oder zur Beurteilung einzelner Personen. Dass der Autor  Hinweise auf weitere Kriminalfälle zum Beispiel in Erlangen oder in Fürth einfließen ließ, quittierte die Zuhörerinnen und Zuhörer oft mit Lachsalven. Da verstieg er sich in die Darstellung des Mordes in der Zinkbadewanne oder in die akribische Beschreibung der Ermordung eines Ehegatten durch eine raffinierte Ehefrau.
 
Wie sehr der gebürtige Dortmunder Wilkes seine fränkische Wahlheimat liebt, spürte man an seinen redlichen Versuchen, fränkisch zu sprechen. Das "Allmächd naa" kam ihm fließend über die Lippen, und was er den Stammtischbrüdern des am Walberla ermordeten "Gerch" in den Mund legte, klang fast perfekt fränkisch. Es gebe halt leider keinen Unterricht zum Erlernen der fränkischen Sprache bei der VHS Erlangen, entschuldigte er sich, da helfe ihm das Angebot von 25 sonstigen Sprachkursen nicht weiter.
 
Ob es übrigens tatsächlich Mord war oder vielleicht doch nur ein Unfall, wie der Gerichtsmediziner Krautwurst glaubte, erfuhr beim Sponsel niemand. Deshalb fanden die Taschenbücher, die der Autor mitgebracht hatte, großes käufliches Interesse.
 
Der kurzweilige Abend erfreute die Initiatoren sehr. Gisela Kräck vom Arbeitskreis "Soziales" und Roland Albert, Kinder- und Jugendpsychiater und Berufskollege von Johannes Wilkes, waren überrascht von der Spendenfreudigkeit des Publikums. Der stolze Betrag von 400 Euro soll der Kirchehrenbacher Kindertrachtengruppe der "Stäudla" zugute kommen, die mit ihren Tänzen jährlich das Walberlafest eröffnet.


Laurenz Kuhmann führt weiter die SPD

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Kirchehrenbach fand diesmal im Gasthaus Sponsel statt. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Laurenz Kuhmann gab es von ihm  einen kurzen Rückblick auf das letzte, erfolgreiche Jahr.

Kuhmann lobte  die zahlreichen Aktionen, die wohl einzigartig im Ort sind. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass dieses Jahr  nach langer Zeit wieder ein Garagenflohmarkt durchgeführt werden konnte.

Aktuell besonders bitter war für ihn jedoch der Wahlausgang der Landtagswahl. Jedoch fehlte auch der  Rückenwind aus Berlin. Man müsse die Wahl genau analysieren.

Die SPD-Kirchehrenbach, die derzeit 35 Mitglieder zählt,   ist im Ort präsent.  Kuhmann beendete sein Resümee auch  mit einem Dank an die SPD-Bürgergemeinschaft, die eine tragende Stütze für die Arbeit im Ortsverein ist.

Danach bescheinigten Hans Friedel und Elke Albert als Revisoren  dem Kassier Walter Jordan eine einwandfreie Kassenprüfung.  
 
Anschließend wählte man in geheimer Wahl Laurenz Kuhmann wieder einstimmig zum Ortsvorsitzenden. Als  Stellvertreter  wurden Claudia Götz und  Gerhard Hofmann gewählt.
Jordan Walter wurde wieder das Vertrauen als Kassier ausgesprochen. Als Pressesprecher wählte man wieder  Siegfried Adami.  Schriftführer ist Oliver Hieber. Beisitzer sind   Peter Magsam, Aykut Aslan, Raimund Albert und Anja Gebhardt. . 

Elke Albert,  Raimund Albert, Renate Kattenbeck und  Oliver Hieber wurden als Delegierte zur Kreisdelegiertenkonferenz  gewählt.

Bei der anschließenden Aussprache war natürlich  das Desaster bei der Landtagswahl das große Thema.   Die Bürgermeisterin Anja Gebhardt munterte ihre Parteimitglieder damit auf,  dass man nicht ständig jammern solle, sondern vielmehr nach vorne schauen soll. Mit der Gemeindearbeit in Kirchehrenbach kann man bei der SPD zufrieden sein. Zudem stellt die SPD  ja auch in  vielen Städten, wie München, Nürnberg, Erlangen, Fürth, Bamberg und auch Forchheim die Oberbürgermeister.   


Elke Albert äußerte,  dass es ohne die SPD in Kirchehrenbach noch keine Kindertagesstätte geben würde.
Zu dem Wahlerfolg der Grünen meinte Kuhmann:  Die Grünen zu  wählen,  kann man nur, wenn man es sich auch leisten kann.

Gerhard Hofmann gab auch zu bedenken, dass die Themen der SPD auf Landesebene  oft von anderen Parteien  übernommen wurden, wie z.B. die Abschaffung des G 8 oder die Kostenfreiheit der Kindertagesstätte. Diese Leute brüsten sich dann damit, dabei waren das eigentlich Anträge der SPD.

Rosi Hofmann las auch noch einen Brief vor, der die derzeitige Situation und den Wahlkampf der SPD kritisiert. Das Schreiben, das auch bei den Mitgliedern des  Ortsvereines  Kirchehrenbach Unterstützung fand, soll an  SPD Landespolitiker weitergeleitet werden.