Gemeinderatssitzung am 01.08.2011

Bevor die Bgmin. ihren Bericht vortrug, hatten die hochwassergeschädigten Bürger die Möglichkeit, ihre Probleme und Fragen in der Gemeinderatssitzung anzusprechen.

Erst einmal legte  die Bgmin. einen Bericht über die Hochwasserkatastrophe vom 20. Juli vor. Nach akuter Soforthilfe (Straßenausbesserung, Keller leer pumpen, Brücken reparieren usw.) konnte eine ausführliche Analyse durchgeführt werden.

Als Sofortmaßnahmen galten
- Hochwassereinsatz Bgmin., FFW, THW und Bauhof
- Begehung mit WWA zur Schadensaufnahme
- Spontane Mithilfe der Bürger
- Krisenstab bestehend aus Vertreter der Gemeinde, Feuerwehr und Kirche.

Zukünftige Maßnahmen sind:
- WWA überprüft alle Wehre, überzählige sollen entfernt, andere gezielter eingesetzt werden
- Erstellung einer hydraulischen Berechnung des Kanal- und Gewässersystems mit Einbindung des Abwasserzweckverbandes
- Absprache mit der Bahn zwecks Durchlässe am Bahndamm
- Bachbettreinigung im Frühjahr und Herbst
- Putzen und Instandsetzung der Abwassergräben
- Gemeindeübergreifendes Hochwasserschutzkonzept ( Gewässerentwicklungsplan mit Leutenbach und Oberehrenbach)
- Entfernung von Verbuschung am Bachlauf
- Künftig rechtzeitige Warnung (Sirene) der Bevölkerung bei Katastrophenfall
- Bessere Absprache der Behörden untereinander wären notwendig.

Folgende Hilfestellungen für die Betroffenen wurden vereinbart:
- Spendenkonto (siehe Mitteilungsblatt)
- Vergünstigungen bei OBI (20 %) und bei Globus Baumarkt (10 %)
- eventueller Sonderpreis für Strom (Trocknungsgeräte)
- 500 Sandsäcke bei Elke Albert abzuholen.
- Kostenübernahme des FFW- und THW-Einsatzes durch die Gemeinde
- Landkreis organisierte kostenlose Sperrmüllabfuhr.

Nicht ganz nachvollziehbar war dem Gemeinderat, warum kein Katastrophenalarm ausgelöst wurde. Laut Aussage des Landratsamtes war das Ereignis nicht flächendeckend sondern punktuell.

Die Bgmin. bedankte sich bei allen Helfern. Erfreulich war bei allem Unglück die Hilfe der Kirchehrenbacher untereinander. Die Bgmin. versprach alles Mögliche zu tun, dennoch kann die Gemeinde nicht alles abdecken, genauso wichtig ist es auch die Vorsorge der Anwohner.

Zu 1 Bericht der Bgmin.
- Friedhof- und THW- Planung
- Rasentraktor für den Bauhof  wurde angeschafft
- neuer Pritschenwagen ist einsatzbereit

Zu 2
Die Niederschrift über die Gemeinderatssitzung vom 4. Juli wurde einstimmig genehmigt

Zu 3
Bericht aus der Bauausschusssitzung
- Rettungswege während der Kirchweih wurden festgelegt
- Ausbesserung des TSV-Parkplatzes
- 4 Breitbandangebote liegen dem Gemeinderat zur Abstimmung vor.

Zu 4
Die Baugenehmigung für eine Dachgaube in der Ringstraße 13 wird um 2 Jahre verlängert.

Zu 5
Dem Abrissantrag für das Haus Hauptstraße 43 mit Stall und Garage wurde zugestimmt. Die Scheune bleibt erhalten.

Zu 6
Das Seniorenprogramm wird von Maria Gebhardt, Marianne Bail und Waltraud Pokorny betreut. Das Seniorenprogramm besteht seit 40 Jahren.
- Zur Feuerwehreröffnung haben sich Hasseler Gemeinderäte angekündigt.
- Auf dem Weg zwischen Waldkapelle und Bauhof soll eine Ruhebank aufgestellt werden.