Gemeinderatssitzung vom 07.05.2012

Gleich zu Beginn wollte GR Georg Maltenberger Top 11 , Antrag der SPD-Fraktion zur Durchführung einer Bürgerbefragung zur Zukunft des Hallenbades,streichen. Als Begründung gab Herr Maltenberger an, es wäre zu früh und man kennt die genauen Kosten nicht. Da der Gemeinderat nicht komplett war und die SPD dieser Begründung nicht folgen würde, erledigte sich dieser Punkt.

1. Die Bürgermeisterin berichtete über ihre zahlreichen Aktivitäten vom letzten Monat.

2. Die Niederschrift der letzten Gemeinderatssitzung wurde einstimmig genehmigt.

3. Der Haushalt im letzten Jahr entwickelte sich zum positiven. Es wurden Schulden getilgt, sodass nur noch 2 Darlehen (Feuerwehr und Photovoltaik) zu tilgen sind.

Es besteht zur Zeit eine Verschuldung von 308 €/Einwohner und diese wird bis zum Jahresende auf 289 € sinken. Somit liegt Kirchehrenbach im guten Mittelfeld des Landkreises.

Der Haushaltsplan 2012 wurde einstimmig angenommen.

4. Die Finanzplanung für die Jahre 2013 bis 2015 wurde einstimmig angenommen.

5. Für die Erweiterung des Produktionsgebäudes der Fa. PICA-Marker gab es die einstimmig, gemeindliche Zustimmung.

6. Der Bauantrag für die Erweiterung des Wohnhauses von Herrn Josef Hofbauer im Sonnengarten wurde einstimmig genehmigt.

7. Der Bauantrag für eine landwirtschaftliche Halle von Herrn Bernhard Götz wurde mit 8:6 Stimmen negativ beschieden. Im Vorfeld haben sich die Bahn und das Landratsamt dagegen ausgesprochen. Gründe waren, zu nah am Bahngleis, unübersichtliche Ausfahrt, evt. vermehrtes Verkehrsaufkommen.

8. Der Antrag von Fr. Vera und Reinhold Kosel für die Überdachung des Stellplatzes wurde einstimmig genehmigt.

9. Bericht aus der Bauausschusssitzung vom 30. April
Punkt 1 Die Besichtigung der renovierten Klassenzimmer und Flur de Grundschule wurden als gut empfunden.
Für die Renovierung der Außenfassade soll ein Gutachter eingeschaltet werden.

Punkt 2 In der alten Turnhalle sollen andere Duschköpfe eingebaut werden.

Punkt 3 + 4  Verschoben wurden die Besichtigung des Dorfplatzes bezüglich Radwegbeschilderung, und das Sanierungskonzept von Hr. Ing. Jaklin soll abgewartet werden.

Punkt 5 Weiterer Betrieb des Hallenbades ?
Gemeinderat Schnitzerlein informierte, dass ein Sanierungsgutachten ca. 20.000 € kostet. Zu diesem Thema gibt es einen CSU-Dämmerschoppen und einen SPD-Antrag für eine Bürgerbefragung.
Genaue Kosten erhofft man sich vom GR Schnitzerlein und von der Stadt Forchheim (altes Hallenbad)

Punkt 6 und 7 ( PICA-Marker und Hofbauer) siehe oben

Punkt 8 Herr Dötzer möchte aus dem privat geplanten Gebiet "Am Ehrenbach" ausgenommen werden.

Punkt 10 Bernd Götz siehe oben

Punkt 11 Die Sportplatzstraße zwischen Lindenstraße bis Musikheim soll keine Spielstraße werden.

Punkt 12 Der Bauausschuß empfiehlt Ing. Höhnen + Partner das Konzept Grabstein an Grabstein beizubehalten, sowie die Wegverbreiterung auf 2,5 m zu den Gräbern.

Punkt 13 Informationen:
- der Bauausschuß lehnte eine zusätzliche Altkleidersammelstelle in Kirchehrenbach ab.

- bis Ende 2012 soll der Breitbandanschluß der Telekom fertiggestellt sein.

- Ing. Büro Höhnen + Partner überprüft die Gitterabdeckungen auf Verriegelbarkeit im Baugebiet Hutweide (Einlaufbauwerke Hangwasserabführung)

10. Die Diakonie Bamberg-Forchheim erhält, wie bisher, 0,25 € pro Einwohner im Jahr - einstimmig beschlossen

11. Dem SPD-Antragzur Bürgerbefragung zum Thema Hallenbad wurde einstimmig zugestimmt. Es sollen zuerst im Mitteilungsblatt die tatsächlichen Unkosten (jährlich , sowie die notwendigen Reparatur-bzw. Überholungskosten genannt werden). Danach soll die Bürgerbefragung stattfinden.

12. Wünsche und Anträge
- Das Landratsamt hat für den Jugendraum der Feuerwehr 3.100 €, sowie 300 € für die Jugendarbeit, zugeteilt.

- Am 20. Mai findet beim Reiterhof von Bernd Gebhard ein "Tag der offenen Tür" statt.

- GR-ätin Elke Albert fragte nach dem zukünftigem Konzept des "Hasselgartens" am Kindergarten. Nach dem Umbau soll er neu gestaltet werden.

- Der Bolzplatz an der Wiesent wird wieder hergerichtet.

- GR Bernd Goldberg schlägt vor, die 30 km Begrenzung in der Hauptstraße auch auf dem Teerbelag einzuzeichnen. Das gleiche wäre auch sinnvoll laut GR Siggi Adami mit Tempo 50 betreffend  Dorfein und- ausfahrt Pretzfeld.