Politischer Aschermittwoch im Saal Gasthaus zur Sonne am 13.02.2013


« zurück zur Übersicht

Pol. Aschermitwoch 2013
Der besondere politische Aschermittwoch der SPD Bürgergemeinschaft stand unter dem Thema: oft kopiert aber nie erreicht.
Die über 100 bestuhlten Sitzplätze im Saal des Landgasthauses zur Sonne (Dennerschwarz) reichten nicht aus. Es ging Schlag auf Schlag im kabarettähnlichen 2 1/2 stündigen besonderen Aschermittwoch-Programm. Lachsalven gab es an Mass. Stürmischen Beifall für gelungene Pointen. Bürgermeisterin Anja Gebhardt wurde über dem „Schelln König“ gelobt. Siggi Adami wurde mit dem Breitbondbad Ehraboch geehrt. Der Höhepunkt das Rentnergespräch von der Kuni (Regina Brand) und dem Görch (Adami Siggi) und in der Nebenrolle mit dem Heiner (Gerhard Hofmann) waren das „i-Tüpfelchen“ für ein  gelungenes besonderes politisches Aschermittwoch-Derbleggn.
Vom Ohsaacher zum Ohsoocher (Ansager) 
Der Moderator und „Ohsoocher“ Reinhold Fuchs, begeisterte mit seinen Wortspielen. Er war nämlich  in der Einladung versehentlich als „Ohsaacher“ angekündigt worden. Von Anfang an brachte er mit seinen „Ohsoocherern“ die Gäste gleich in die richtige Stimmung.
Paketdienst zur CSU
Das Programm begann damit, dass der Paketdienst, Walberla Express (Siggi Adami) hereingestürmt kam und für die CSU ein CD-Paket abholte, damit die CSU künftig nichts mehr kopieren muss, sondern auf Knopfdruck abrufen kann, was die SPD macht. Dieses CD-Paket musste dringend zum CSU-Aschermittwoch mit allen Daten der SPD geschickt werden. Inhalt: alle SPD-Anträge für 2013 und 2014, alle SPD-Kandidaten für die Gemeinderatswahl 2014, die Bürgermeisterliste ab 2014 mit Anja als 1. Bürgermeisterin und einem weiteren 2. SPD Bürgermeister. Der dritte Bürgermeister soll unter der Regentschaft der SPD eingespart werden. Applaus, Applaus.
Neues KFZ Zeichen für Ehraboch
Als besondere Gäste begrüßte der Ohsoocher Fuchs unter anderem die beiden SPD-Landtagskandidaten Anita Kern und Reiner Büttner und freute sich über den über vollen Saal und, dass die SPD in Kirchehrenbach sooviele Befreundete rote Schwestern und Brüder hat.  Seine  Schluss-Pointe fand rauschenden Beifall denn: mit der Einwilligung vom Seehofer als „Dreehofer“ betitelt, gibt es ab sofort im Landratsamt Forchheim ein neues KFZ-Kennzeichen für Kirchehrenbach:
BTK-AG 1, (Baggers Town Kirchehrenbach – Anja Gebhard  1, steht für die Erste.)
Und als Erstausgabe überreichte Reinhold Fuchs das Original KFZ-Schild an Bürgermeisterin Anja mit der Pointe:
„Ab morgen gibt`s das Ehrabocher Kennzeichen im Landratsamt bereits beeilt euch Leut sonst werrn die besten Nummern von der CSU eingheimst“.
Ehrung gab es durch Bürgermeisterin Anja Gebhardt für Siggi Adami mit dem Breitbondbad Ehraboch.
Den musikalischen Ton, begeistert beklatscht, gab der Gitarrist aus Oberhaid Gerhard Förtsch an. Dieses Jahr instrumental begleitet von seiner charmanten Prager Geigerin, Gitarristin und Sängerin Monika Ramonovski, die selbst eine eigne Band hat: Mywood.
Reiner Bütter las CSU die „Levidden“
Als einzige politische Rede las der SPD Landtagskandidat Reiner Büttner der CSU auf Landesebene die „Levidden“: „Genau Ude“ heißt der Schlachtruf der SPD für den Wahlkampf 2013. Genau steht für: exakt-markant-gewissenhaft-zur rechten Zeit-ohne Verspätung. Schwarz-gelb gefährdet den Wohlstand Bayerns durch Verblenden-Nichtstun-Lavieren und Machtmissbrauch, waren seine mahnenden Worte. Auch mit vielen Beispielen einer unerfüllten und schlechten Infrastruktur geißelte Reiner Büttner die schlechte Wirtschaft der CSU. Beispiele: SB-Halt in Forchheim Nord, Lärmschutz A 73, seit 4 Jahren Funkstille, Westumgehung Neunkirchens und andere. Die Energiewende ist ein Totalversagen von Schwarz-Gelb. Privatisierung: Die CSU hat in den letzten Jahren Volksvermögen im unglaublichen Ausmaß verscherbelt. 7,3 Milliarden. Seehofers Versprechen Bayern bis 2030 schuldenfrei zu machen, gilt als Lachnummer nicht nur am Aschermittwoch.  Auslaufmodell Seehofer, wird inzwischen als „Dreehofer“ tituliert. Die SPD ist davon überzeugt: der Machtwechsel wird kommen. Bayern braucht frischenWind. Die CSU wirkt müde, ausgelaugt, ideenlos. Schwarz-gelb hat fertig.
Politische Telefonate
Mit politischen Telefonaten „derbleggte“ der Fraktionssprechers der SPD-Gemeinderäte Laurenz Kuhmann gekonnt und begeisternd Philipp Rösler, Seehofer, Merkel, von der Leyen und gab aktuell, mit großem Beifall begleitet, einen Ratschlag für die Papstwahl für einen Bayerischen Nachfolger.
Heute Journal Forchheim
Begeistert bejubelt wurden auch die Darbietungen von Gerd Zimmer und Anita Kern als Rundfunksprecher vom Forchheimer Heute Journal, zur aktuellen politischen Lage im Forchheimer Landkreis. Besonders die Nummer mit der Ikea-Leuchte namens Söder hatte die herzhaften Lacher auf ihrer Seite mit der Schlußpointe: „nicht jede Birne ist eine Leuchte“
Kuni und Görch im Gespräch
Den Höhepunkt des besonderen SPD-Aschermittwoch bildete zweifelsfrei das Gespräch zwischen dem Görch (Siggi Adami) mit der Kuni (Regina Brand), wo aktuelle Kirchehrenbacher Problemfelder auf die Schippe genommen wurden unterbrochen von tränenreichen Lachsalven. Dabei bekamen die Freien Wähler das meiste Fett ab bei der Frage, was wird aus dem geschlossenen Hallenbad? Alles bloss keine Kindertagesstätte! Die Lachsalven gab es bei der Umwandlung des Hallenbades zur Nutzung  für Senioren. Vom Swingerclub, Schönheitsklinik, Fette absaugen, Falten liften lassen, war da die Rede.  Auch hier gab es einen Höhepunkt der Pointen mit der Überschrift: Beschneidung. Entstanden beim Maleur mit dem Reißverschluss, beim Hösentürla schließen. Und als zum Abschluss der Heiner (Gerhard Hofmann) mit einem besonderem Utensil seiner Kuni reinkam und sie nach Hause dirigierte, tobte der ganze Saal vor Begeisterung. Es war ein besonderer politischer Aschermittwoch, unter der Prämisse, oft kopiert doch nie erreicht, der allen noch lange in freudiger Erinnerung bleiben wird.