Nominierungsversammlung vom 07.11.2013


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Einig war man sich bei der Nominierungsversammlung der SPD-Bürgergemeinschaft: Anja Gebhardt muss wieder Bürgermeisterin werden. 
Einstimmig wurde die nun 41jährige Gemeindechefin  wieder zur Bürgermeisterkandidatin der SPD-Bürger-gemeinschaft gekürt.
Vorher hatte der Ortsvorsitzende Laurenz Kuhmann in seiner Rede hervorgehoben, dass die SPD-Bürgergemeinschaft – vor 6 Jahren vom damaligen Bürgermeister Waldemar Hofmann noch abfällig als „Laienschauspieltruppe“ bezeichnet – sehr gute Arbeit geleistet hat. Besonders stolz sei er auf die Liste der Kandidaten, die die Akzeptanz und Verankerung der SPD-Bürgergemeinschaft in Kirchehrenbach zeigte. Ohne weiteres hätte man eine zweite Liste füllen können, jedoch möchte man den Wähler nicht mit sogenannten Tarnlisten täuschen.

Bei der Vorstellung der Gemeinderatskandidaten sagte die  Gründerin der Seniorengemeinschaft Angelika Fuchs: „Mein Ziel ist nicht das von der CSU geforderte Seniorenaltersheim, sondern eine Tagesstätte für Senioren“.
Der 20jährige Marco Wagner, auf Platz 10 der Liste, ist ein Beispiel dafür, wie auch junge Menschen bei der SPD ernst genommen werden. Silja Hessing, Vorsitzende des Fördervereins der Schule, hob hervor, dass sich vieles im Dorf positiv verändert hat, seit Anja Gebhardt Bürgermeisterin ist. Deshalb unterstütze sie  die Liste.
Eine Jugendbegegnungsstätte wünschte sich der Betriebswirt Wolfgang Schmidt. Aykut Aslan, Deutscher mit türkischen Wurzeln, fühlt sich bei den Sozialdemokraten besser aufgenommen und akzeptiert.
 
Anja Gebhardt,  standesgemäß im roten Kleid, begeisterte nach ihrer einstimmigen Nominierung die ca. 50 Anwesenden im Saal des Gasthauses Schwarzer Adler mit einer mitreißenden Rede.
Dass die Pro-Kopf-Verschuldung in Kirchehrenbach in ihrer Amtszeit von rund 198 Euro auf – im Januar 2013 – 289 Euro gestiegen sei, läge auch an den vielen Projekten, die von der vorherigen Gemeindevertretung nicht abgearbeitet wurden, die für die zukunftsfähigkeit Kirchehrenbachs aber unabdingbar seien. Die Gemeinde habe in ihrer Amtszeit, z.B. durch den Bau des Feuerwehrhauses, des Internetausbaus, der Friedhofserweiterung oder der Photovoltaikanlage ein Vermögen von ca. 2,23 Millionen Euro geschaffen. Als nächste große Projekte stellte sie die Fertigstellung der Bachbrücke in der Oberköhrstraße und die Sanierung der Kindertagesstätte vor. Ein gemeindlicher Jugendpfleger, zumindest als Halbtagsstelle, fände jedoch leider keine Mehrheit im Gemeinderat.
Gerade in der jetzigen Zeit wären Investitionen für die Gemeinde aufgrund des besonders für Kommunen sehr niedrigen Zinsniveaus  (zwischen 0,0  und 0,1 Prozent) sinnvoll und auch angebracht. Die Kirchehrenbacher  könnten stolz auf das Geschaffene sein.
Unsere Bürgermeisterin will Kirchehrenbach weiter fit machen für die Zukunft. Den Wahlkampf will sie sachlich, mit viel Kompetenz und Herzblut führen. Sie freue sich auf den Wahlkampf.
GR Siegfried Adami:  „Wir können die Mehrheit im Gemeinderat erreichen. Der Wahlkampf wird bestimmt aufregend werden, sollte aber von Sachlichkeit und politischer Fairness geprägt sein. Viele werden im Landkreis nach Kirchehrenbach blicken. Packen wir es an.“
Dazu GR Raimund Albert: „Yes, we can“.