Gemeinderatsitzung vom 13.09.2010

1. Bericht der  Bürgermeisterin

4. Bauantrag von Herrn Gerhard Möck, Sonnengarten 11, Kirchehrenbach. Das gemeindliche Einvernehmen für den Anbau von 2 Balkonanlagen am bestehenden Bürogebäude wurde erteilt. (13:0)

5. Bauvoranfrage von Frau Marion Brunner für den Neubau eines Einfamilienhauses auf Fl.Nr. 203/28 (Schulstraße). Der Bauvoranfrage wurde das gemeindliche Einvernehmen bzgl. der beantragten Befreiungen (Kniestock, Dachneigung, Firstrichtung u. Lage der Garage) in Aussicht gestellt. (13:0)

6. Antrag des Herrn Bernd Gebhard auf Verlegung einer Entwässerungsleitung durch die Gemeindestraße „Am Ehrenbach“ in den Ehrenbach. Bevor konkret darüber beschlossen werden kann, muss der Antragsteller detaillierte technische Planungsunterlagen vorlegen.(13:0)

7. und 8. Antrag des TSV Germania Kirchehrenbach und des Radfahr- und Motorsportvereins Concordia Kirchehrenbach auf Sportförderung. Beiden Vereinen wurde für die Jugendarbeit ein Betrag von 2300 bzw. 1053 Euro zugesprochen. (13:0)

9. Auch der Bus des TSV Kirchehrenbach, der für die Jugendarbeit eingesetzt wird, wird weiterhin das Gemeindewappen und den Schriftzug der Gemeinde Kirchehrenbach tragen. Die Kosten der Gemeinde belaufen sich auf 196 Euro pro Jahr. (13:0)

10. Verlegung des Wassergrabens auf FlNr. 308/23 (Leutenbacher Str. 82) Vor der Beschlussfassung muss erst die Begutachtung des Wasserwirtschaftsamtes Kronach eingeholt werden.

12. Beratung über die Aufstellung eines sog. kleinen Bebauungsplanes bzgl. der Anwesen Bail/Dötzer. Das Gebiet südlich der Leutenbacher Straße, das im Innenbereich von Kirchehrenbach liegt,  soll durch einen kleinen Bebauungsplan erschlossen werden. Die genaue Modalitäten soll die Verwaltung klären. (13:0)

Ostspange bzw. Ortsumgehung Forchheim: Die Bürgermeisterin Anja Gebhardt berichtete, dass ein Treffen der Vertreter der betroffenen Kommunen stattgefunden hat. Man einigte sich nicht auf eine konkrete Trasse. Die neue Trasse soll als Bundesstraße gewidmet und die alte B 470 ersetzen. Standpunkt der SPD-Fraktion ist jedoch der, dass möglichst wenig Fläche verbraucht werden soll (möglichst die bestehenden Kreisstraßen nutzen) und dass der Verkehr kurz nach Reuth auf die alte B 470 zu leiten ist. Auf keinen Fall soll, wie bei dem Treffen auch angesprochen wurde,  eine Querung kurz vor Kirchehrenbach Richtung Weilersbach gebaut werden. Bei dem Treffen gab der Landrat auch bekannt, dass der Radwegebau neben der Wiesenttalbahn nicht mehr weiter vorangetrieben wird.

Weitere Punkte: Die Hecke in der Schulstraße gg. Fa. Hofmann muss zurück geschnitten werden. Am Friedhof soll der aufgrund des Brunnens nun einzeln stehende Baum entfernt werden. Die Baustelle des Wasserwirtschaftsamtes im Bereich des Schäffat Ranga, (dort wird Humus abgetragen) soll von der Verwaltung wegen möglicher Schäden an den Feldwegen überwacht werden. Am Anwesen Kittel in der Leutenbacher Straße ist die Straßenlaterne eingewachsen.

Die Gewährleistungsabnahme der Straße zur Ehrenbürg wurde durchgeführt. Seitens der Gemeinde wurde die Erhöhung bei der Garageneinfahrt Pöhlmann moniert. Da dies jedoch vor einigen Jahren, als die Abnahme der Straße erfolgte, von den damals Verantwortlichen nicht erkannt bzw. moniert wurde, wurde dies jetzt auch nicht als Mangel anerkannt. Einen baulichen Eingriff müsste die Gemeinde deshalb jetzt voll selbst finanzieren. Das Verkehrzeichen, dass das Gebiet um das Stana Gässla als Wasserschutzgebiet ausweist, kann abgebaut werden, nachdem das Wasserschutzgebiet aufgegeben werden musste. Außerdem sollen der Graben und das Bankett entlang des Stana Gässla neu profiliert werden.