Politischer Frühschoppen in Sportheim Kirchehrenbach am 02.02.2014


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Weißwurstfrühschoppen 02.02.2014
Am 2. Februar fand im Sportheim Kirchehrenbach das politische Weißwurstfrühstück der SPD Kirchehrenbach mit Bürgermeisterin Anja Gebhardt und dem gemeinsamen, parteilosen Bewerber von SPD und Freie Wähler für das Amt des Landrates, Dr. Klaus Schulenburg, statt.

Die Bürgermeisterin Anja Gebhardt sprach über ihre erfolgreiche Amtszeit und die geplanten zukünftigen Vorhaben. Angefangen von den großen Bauprojekten – Feuerwehrhaus, Kinderkrippe, Photovoltaikanlage, Friedhofserweiterung, Kindergartensanierung – bis zu den unzähligen kleineren, wie z. B. die Spielplatzneugestaltung oder die regelmäßigen Bachreinigungen, wurde in Kirchehrenbach vieles umgesetzt und sich um vieles besser gekümmert. Mit Blick auf das Wahlprogramm 2008 hält die Bürgermeisterin fest „wir haben Wort gehalten“. In diesen Sinne möchte Anja Gebhardt weiterhin „neue Weichen stellen, um Kirchehrenbach auch in Zukunft erfolgreich und lebenswert zu gestalten“. Dazu gehöre z. B. eine Seniorenpolitik unter dem Motto „Daheim statt Heim“, bezahlbares Bauen für junge Familien mit einem Baulandmodell, eine attraktive Jugendarbeit für Jugendliche. Für die Ansiedlung mittelständischer Betriebe seien mit dem Industriegebiet und dem Breitbandausbau die Voraussetzungen schon geschaffen worden. Hart ging sie ins Gericht mit den „unseriösen Versprechungen“ des CSU-Kandidaten, der unter anderem der Feuerwehr ein neues Auto zum Wahlgeschenk machen wolle – ohne sachliche Notwendigkeit. Ehrlichkeit sei für sie die Grundvoraussetzung von Politik, ihre Zukunftskonzepte seien realisierbar. Die sachgerechten, akribisch vorbereiteten Anträge der SPD-Bürgergemeinschaft hätten ja schon bisher oft genug den gesamten Gemeinderat überzeugt.

Im Anschluss stellte sich Dr. Klaus Schulenburg vor. Der von SPD und Freien Wählern nominierte unabhängige Landratskandidat ist in Forchheim geboren und hat dort die Hälfte seines Lebens verbracht. Der mit einer Forchheimerin verheiratete Vater zweier Töchter wurde von Landrat Glauber für das Amt empfohlen und hat für die kommenden Jahre viel vor. Besonders hob er das „riesengroße Entwicklungspotential des Landkreises mit seinen vielfältigen Wirtschafts- und Landschaftsräumen“ hervor. So möchte er vor allem die Wirtschaftsentwicklung in der Fränkischen Schweiz verbessern, regionale Arbeitsplätze schaffen und vor allem eine stärkere Vermarktung der Fränkischen Schweiz und deren Produkte anstreben. Bezüglich der Infrastruktur plant der Kandidat den Ausbau von Pendlerparkplätzen mit Busanbindung zur Verkehrsent-lastung. Auch im Sozialbereich sieht der Bewerber noch Verbesserungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel eine Seniorenbetreuung über die Dörfer hinaus, um ein senioren-gerechtes Wohn- und Lebensumfeld in allen Teilen des Landkreises zu schaffen. Neben vielen weiteren Themen hob der Kandidat vor allem hervor, dass die Krankenhäuser im Landkreis in eine gemeinsame Trägerschaft überführt werden sollten und eine regionale Gesundheits- und Pflegekonferenz geschaffen werden soll, um die medizinische und pflegerische Versorgung im Landkreis besser zu koordinieren. 
Zuletzt machte der Kandidat mit Blick auf die Energiewende und dem Ausbau der B470 klar, dass ihm vor allem ein unaufgeregter und sachorientierter Umgang mit den Bürgern und eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Kommunen wichtig sind.