Gemeinderatssitzung vom 06.10.2014

TOP 1: Antrag der Freien Wählergemeinschaft für das geplante Feuerwehrfahrzeug einen Allradantrieb zwingend als Pflichtausstattung in der Ausschreibung vorzusehen

Hierzu erläuterte der Kommandant Dietmar Willert die Position der Feuerwehr, warum ihres Erachtens kein Allrad notwendig ist:
- ein Feuerwehrauto bleibt immer auf befestigten Straßen und Wegen; diese sind mit diesem Straßenfahrgestell immer erreichbar
- ein Allradfahrgestell kostet zwischen 5.000 und 7.000€ mehr
- ein Allradfahrzeug wiegt zwischen 600 - 700 kg mehr als ein Fahrzeug mit Straßenfahrwerk. Das bedeutet dann auch weniger Nutzlast
- Sicherheitssysteme wie ESP und Anti-Schlupf gibt es nur für Straßenfahrgestelle
- THW-Fahrzeuge werden deshalb alle mit Allrad ausgeliefert, weil das THW auch für den Katastrophenschutz ausgestattet sein muss
- die Mehrheit der Fahrer innerhalb der Feuerwehr empfindet ein Straßenfahrgestell als ausreichend
- auch das Fachbüro, das die Ausschreibung durchführt, empfibdet ein Straßenfahrgestell als ausreichend
- mit Sicherheit kann es ganz selten Fälle geben, in denen ein Allradantrieb von Vorteil wäre. Allerdings ist das in den letzen 20 Jahren max. 5mal der Fall gewesen, dass der Allrad beim aktuellen Fahrzeug zugeschaltet worden ist
- auch ist es unwahrscheinlich, dass ein Allrad die Chancen eine gemeinsamen Ausschreibung mit anderen Gemeinden stark erhöht, da die Konfiguration der Fahrzeuge nahezu zu 100% - bis zu jedem Ausrüstungsdetail - übereinstimmen muss
Der Antrag der FW wurde mit 5 : 9 Stimmen abgelehnt, es bleibt bei der Ausschreibung mit Straßenfahrgestell

TOP 2: Bericht der Bürgermeisterin 
u. a. berichtete Sie, dass die Beratungsstunde der Caritas für Demenzkranke bzw. deren Angehörigen ab Mitte Oktober beginnen soll

TOP 3: Genehmigung der Niederschrift

TOP 4: Verbesserung der Breitbanderschließung

- die Gemeinde Kirchehrenbach ist schon sehr gut versorgt, lediglich v.a. das neue Gewerbegebiet gilt es noch mit Breitbandinternet zu versorgen
- daher ist eine interkommunale Zusammenarbeit z.B. mit Pretzfeld nicht sinnvoll
- der Breitbandpate der Gemeinde, Gemeinderat Siggi Adami, kann das ebenso gut planen wie die vorherige Erschließung des Dorfes

TOP 5: Bauantrag von Alexander Sponsel für Abbruch des Einfamilienwohnhauses, der Garage und des Stadels auf dem Grundstück Am Ehrenbach 14 (neben Gasthaus Sponsel)
der Antrag wurde mit 14 : 0 angenommen

TOP 6: Bericht aus dem Bauausschuss
- in der Wohnung in der KiTa müssen einige Renovierungsarbeiten durchgeführt werden

- weitere Schilder für die Radwege machen keinen Sinn; daher hat sich der Antrag der JB erledigt

- bzgl. der Ostspange und den neuesten Plänen dazu soll ein Vertreter des Staatlichen Bauamtes Bamberg gehört werden

TOP 7: Informationen

TOP 8: Wünsche und Anträge
- GR Adami bemängelte Risse in der neuen Friedhofsmauer. Dies soll geprüft werden
- die SPD hat einen Antrag auf Errichtung einer PV-Anlage auf dem VG-Gebäude gestellt (siehe Anträge)