Gemeinderatssitzung vom 02.08.2010

1. Bericht aus dem Waldausschuss:
Der Jahresbetriebsplan 2010 wurde erläutert. Einnahmen in Höhe von 37.000 Euro stehen Ausgaben in Höhe von 36.900 Euro gegenüber.
Aus dem Wald werden in diesem Jahr  670 Festmeter Holz entnommen. Im Weihergraben wird noch eine Jungdurchforstung durchgeführt. Hier sollen sogenannten Ziehbäume  (markiert mit roten Ring) von Nachbarbäumen befreit werden.(diese haben einen grünen Ring). Für diese Maßnahme kann ein Zuschuss in Höhe von 4000 Euro  erhalten werden.
Die Sonnenbrunnenfuhre wird für ca. 16.000 Euro in einer Breite von ca. 3,00 m ausgebaut.Für die Gerten wurden die Standorte Oberköhr, oberhalb der Siedlung Bärenleite  und entlang des Wanderweges Hetzelsdorf vorgeschlagen.Für den 17. und dem 18.01.2011 wurde ein Motorsägenkurs festgelegt.
Das Mediationsverfahren wurden seitens der Gemeinde Kirchehrenbach abgebrochen.Nun liegt die Entscheidung über das Normenkontrollverfahren beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof. Zweiter Bgm. Galster erläuterte, dass angeblich die Gemeinde Schadensersatzforderungen befürchten muss, falls sie auf den Vergleichsvorschlag eingeht bzw. falls sie von sich eine Neuplanung des Baugebietes durchführt.
GR Siggi Adami SPD regte an, dass doch bei den Grundstückseigentümern erst mal nachgefragt werden sollte, ob überhaupt solche Schadensersatzforderungen  gestellt werden und stellte kritisch dar, dass sehr viele Anwohner des Baugebietes mit dem derzeitigen Bebauungsplan unzufrieden sind.
Die Mehrheit des Gemeinderates (die Bürgermeisterin und ihr Mann enthielten sich der Stimme, da ihr Wohnhaus derzeit im geplanten Bebauungsgebiet liegen) pochte jedoch auf den im Frühjahr noch vom alten Gemeinderat beschlossenen Bebauungsplan.Abstimmungsergebnis 12:1 bei zwei  Enthaltungen.
3. Sonstiges
Seit dem 29.07.10 ist der Spielplatz bei der Lindenstraße wieder für die Kinder offen zugänglich. Im Herbst wird er noch begrünt und dann im Frühjahr feierlich offiziell eröffnet. Danke an alle, die dabei mitgewirkt haben. Der Kämmerer regte anhand der Finanzkrise und der zu erwartenden Mindereinnahmen zu Sparmaßnahmen an.So wird z.B. eine Friedhofserweiterung ohne der von der CSU geforderten Aussegnungshalle bereits ca. 150.000 – 200.000 Euro kosten.
Weitere hohe Kostenträger  für 2011 könnten z.B. die Breitbandförderung, die Kneipp-Anlage und der Bolzplatz sein.