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Anja Gebhardt erneut als Bürgermeisterkanditatin nominiert

Aufstellungsversammlung 2019
An die 30 Personen konnte SPD-Ortsvereinsvorsitzender Laurenz Kuhmann am 07.11.2019 im Brieftaubenheim Kirchehrenbach zur Nominierungsversammlung der SPD Kirchehrenbach begrüßen.
Neben den Kandidatinnen und Kandidaten und weiteren Mitgliedern der SPD-Bürgergemeinschaft konnte Kuhmann auch den designierten Landratskandidaten Reiner Büttner sowie die stellvertretende Kreisvorsitzende Bettina Drummer begrüßen.

Nach der Wahl Reiner Büttners zum Wahlleiter hat Anja Gebhardt einen Rückblick darüber gegeben, was alles in den knapp 12 Jahren im Ort erreicht wurde, seitdem sie Bürgermeisterin ist. Besonders ist hier zu erwähnen das die gemeindlichen Liegenschaften durchsaniert wurden bis auf das Schulgebäude, welches aber als nächstes ansteht. Zu nennen sind hier exemplarisch der Neubau des Feuerwehr-Gerätehauses, die Erweiterung und Sanierung der gemeindlichen Kindertagesstätte und die Erweiterung des Friedhofes.
Besonders erfreulich ist auch, das in den Räumlichkeiten der ehemaligen Feuerwehr- / THW-Unterkunft ein Stützpunkt des ASB eingezogen ist und das sich das THW mit dem Neubau im Gewerbegebiet eine dauerhafte Bleibe schaffen konnte.
Hier wurde in den letzten 12 Jahren gute Arbeit geleistet, die sie gemeinsam mit dem Gemeinderat auch in den kommenden 6 Jahren weiter fortführen möchte. Nach einem kurzen Ausblick in die zukünftigen Projekte wurde Anja Gebhardt im darauffolgenden Wahlgang in geheimer Wahl einstimmig als Bürgermeisterkandidatin nominiert.
Danach wurde die Liste für den Wahlvorschlag der SPD in geheimer Wahl abgestimmt.  Die Liste der SPD für die Wahl zum Gemeinderat der Gemeinde Kirchehrenbach setzt sich wie folgt zusammen:
1. Anja Gebhardt, 2. Laurenz Kuhmann, 3. Elke Albert, 4. Siegfried Adami, 5. Gisela Kräck,  6. Rainer Gebhardt, 7. Claudia Götz, 8. Raimund Albert, 9. Silija Hessing, 10. Wolfgang Harrer, 11. Alice Pleyer, 12. Oliver Hieber, 13. Katja Hofmann, 14. Ralf Postler, 15. Jana Gebhardt,  16. Aykut Aslan, 17. Laura Harrer, 18. Andreas Dimpel, 19. Martina Riedel, 20. Christopher Albert, 21. Adrian Ohlwerter, 22. Hans Lassner-Meisel, 23. Daniel Harrer, 24. Ludwig Roppelt, 25. Dr. Roland Albert, 26. Walter Jordan, 27. Peter Magsam, 28. Gerhard Hofmann
Ersatzkandidaten sind: Lena Gebhardt, Erika Jordan, Martin Hofmann und Lidwina Mack    

Nach der Wahl hat der designierte Landratskandidat der Kreis-SPD, Reiner Büttner, noch in kurzen Sätzen seine wichtigsten Themen umrissen. So bleibt er beim „Nein“ zur geplanten B470-Ostspange und setzt sich lieber für eine Umfahrung von Gosberg ein. Zeitgleich sollen die Pendlerströme reduziert werden, indem z.B. der ÖPNV attraktiver gestaltet werden muss und Arbeitsplätze vor Ort entstehen müssen, z. B. auch durch die Ermöglichung von Co-Working-Arbeitsplätzen. Die Wohnungsnot will Büttner durch die Installation einer landkreisweiten kommunalen Wohnungsbaugesellschaft lindern. Zu Guter Letzt fordert der Kandidat der SPD die Umbenennung des Landkreises in „Landkreis Forchheim und Fränkische Schweiz“ um die Vielfalt und die Stärke des Landkreises zu unterstreichen.
Im Anschluss daran wirbt der Ortsvereins- und Kreisvorsitzende Laurenz Kuhmann noch für die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD für die Kreistagsliste, welche aus Kirchehrenbach und der Verwaltungsgemeinschaft sind. Aus Kirchehrenbach kandidieren für den Kreistag: Anja Gebhardt, Laurenz Kuhmann, Elke Albert, Claudia Götz und Siegfried Adami. Aus Weilersbach tritt für die SPD die stellvertretende Kreisvorsitzende Bettina Drummer an, aus Reifenberg Manfred Kemmerth.


SPD nominiert einstimmig Reiner Büttner

Reiner Büttner

Gräfenberg – an die 50 Genossinnen und Genossen konnte SPD-Kreisvorsitzender Laurenz Kuhmann am vergangenen Samstag in den Räumlichkeiten des TSV09 Gräfenberg begrüßen.

Nach dem Grußwort des Bürgermeisters Hans-Jürgen Nekolla wurde der Vorschlag des Kreisvorstandes und der Kreistagsfraktion, Reiner Büttner als Spitzenkandidat und Landratskandidat in die Kommunalwahl 2020 ins Rennen zu schicken, in geheimer Wahl einstimmig angenommen. Damit tritt Reiner Büttner als Landratskandidat für die SPD im Landkreis Forchheim an. Der zweifache Familienvater hatte zuvor ausführlich seine politischen Ziele erläutert. 
„Der Landkreis darf nicht nur verwaltet werden. Ich möchte den Landkreis gestalten“, so Reiner Büttner. „Ich möchte mich jedoch auch schützend für den Erhalt unsere Landschaft und unserer kleinteiligen und vielschichtigen Lebensweise stellen. Diese Lebensweise macht den Landkreis so attraktiv.“

Eine erstes wichtiges Thema sieht Büttner in einem Verkehrskonzept für den Landkreis: „Wie der Presse zu entnehmen war, hat sich die Zahl der Pendler im Landkreis seit 2000 um 26% erhöht. Täglich fahren um die 30.000 Menschen zu ihrem Arbeitsplatz.“
Teil dieses Verkehrskonzeptes ist es, durch eine kostenlose Testphase des ÖPNV diesen noch attraktiver zu machen. So können die Bürgerinnen und Bürger Erfahrungen mit dem ÖPNV sammeln und die Verkehrsplaner erhalten wichtiges Feedback. Die B470-Ostspange lehnt Büttner als Lösung von vorgestern ab, begrüßt allerdings eine Ortsumfahrung von Gosberg.

Einen weiteren Punkt zur Vermeidung von Verkehr und Teil der Wirtschaftsförderung im Landkreis sieht der Fraktionsvorsitzender im Forchheimer Stadtrat auch in der Schaffung von Gründerzentren und CoWorking-Plätzen auch im Herzen der Fränkischen Schweiz. Hierzu setzt sich der Forchheimer Kreisrat auch für den weiteren Ausbau der Glasfasernetze und von schnellen Mobilfunknetzen ein.
Ein Landkreis muss ein attraktiver Arbeitgeber sein, hierzu ist es wichtig, sachgrundlose Befristung abzuschaffen – wie es die Stadt Forchheim unter Uwe Kirschstein getan hat – als auch z.B. die Gesundheitsförderung für z.B. Angestellte in der Krankenhausgesellschaft auszubauen.

Es gilt dabei aber immer die Balance zwischen Wirtschaft, Landwirtschaft und Naturschutz zu wahren. So wäre der Vorschlag eines ökologischen Gewerbegebietes bei Sigritzau ein Beitrag hierzu gewesen, diese SPD-Idee wurde aber leider von einer konservativen Mehrheit abgelehnt. 

Der Wohnungsnot bzw. immer weiter steigenden Mietpreisen soll mit einer landkreisweiten kommunalen Wohnungsbaugesellschaft entgegnet werden. Diese Kreiswohnungsbaugesellschaft ermöglicht den geförderten Wohnungsbau auch in kleineren Gemeinden. Die Gemeinden würden dadurch nicht nur den Wegzug von Einwohnern verhindern, sie hätten auch die Möglichkeit über die Beteiligung an der Wohnungsbaugesellschaft Leerstände innerorts mit neuen Leben zu füllen.
Für die Jugend unterstützt Büttner das Wahlprogramm der Jusos, welche neben der Installation eines Jugendparlamentes auch die weitere Anstellung von Jugendpflegern in den Kommunen fordern.
Zu Guter Letzt fordert der Kandidat der SPD die Umbenennung des Landkreises in „Landkreis Forchheim und Fränkische Schweiz“ um die Vielfalt und die Stärke des Landkreises zu unterstreichen.
Nach der Nominierung des Landratskandidaten wurde noch die Liste für den Kreistag vorgestellt. Hierbei zeigte sich die Sitzungsleitung, Cornelia Daig-Kastura erfreut, das jeweils 30 Frauen und 30 Männer aus dem ganzen Landkreis für die SPD kandidieren. Besonders erfreulich ist darüber hinaus, das sich auch sehr viele Jusos bereit erklärt haben, mit ihrer Kandidatur die Liste zu verjüngen, so Daig-Kastura weiter.
Danach wurde noch mit großer Mehrheit folgende Liste in geheimer Wahl beschlossen:

Platz    Name    Ort
Platz 1      Reiner Büttner    Forchheim
Platz 2      Anja Gebhardt    Kirchehrenbach
Platz 3      Wolfgang Fees    Langensendelbach
Platz 4      Gerlinde Kraus    Hausen
Platz 5      Dr. Uwe Kirschstein Forchheim
Platz 6      Sigrid Meier    Gräfenberg
Platz 7      Edgar Büttner    Heroldsbach
Platz 8      Sigrid Wagner    Pinzberg
Platz 9      Hans-Jürgen Nekolla Gräfenberg
Platz 10    Elfriede Sesser    Heroldsbach
Platz 11    Andreas Pfister    Neunkirchen
Platz 12    Tina Falkner    Weißenohe
Platz 13    Richard Schmidt    Hausen
Platz 14    Anita Kern    Forchheim
Platz 15    Georg Bauernschmitt    Gößweinstein
Platz 16    Rita Bähr    Eggolsheim
Platz 17    Laurenz Kuhmann    Kirchehrenbach
Platz 18    Lisa Hoffmann    Forchheim
Platz 19    Benjamin Hoell    Neunkirchen
Platz 20    Gisela Marquardt    Poxdorf
Platz 21    Stephan Büttner    Heroldsbach
Platz 22    Bettina Drummer    Weilersbach
Platz 23    Simon Berninger    Langensendelbach
Platz 24    Regine Bleckmann Gräfenberg
Platz 25    Atila Karabag    Forchheim
Platz 26    Anita Dennerlein Hausen
Platz 27    Wilhelm Kraupner Ebermannstadt
Platz 28    Brigitta Fischer-Moudi    Willersdorf
Platz 29    Anton Spatz    Neunkirchen
Platz 30    Elke Albert    Kirchehrenbach
Platz 31    Dirk Eickels    Gößweinstein
Platz 32    Ute Samel    Forchheim
Platz 33    Jörg Reichel    Langensendelbach
Platz 34    Lona Hagen    Forchheim
Platz 35    Paul Wichtermann Forchheim
Platz 36    Marianne Karper-Imig Heroldsbach
Platz 37    Hans-Jürgen Röhrer Igensdorf
Platz 38    Brigitte Heimbeck Ebermannstadt
Platz 39    Adnan Kachi-Grembler Pretzfeld
Platz 40    Lea Wolter    Forchheim
Platz 41    Gerhard Ach-Kowalewski    Effeltrich
Platz 42    Kerstin Jaunich    Neunkirchen
Platz 43    Manfred Kemmerth Reifenberg
Platz 44    Anni Haberkorn-Wittner Kauernhofen
Platz 45    Joshua Bürzle    Neunkirchen
Platz 46    Claudia Götz    Kirchehrenbach
Platz 47    Ali-Fuat Karabag Forchheim
Platz 48    Susanne Wagner    Gosberg
Platz 49    Gottfried Schneider Willersdorf
Platz 50    Eva Wichtermann    Forchheim
Platz 51    Michael Hartmann Forchheim
Platz 52    Nadine Zimmer    Hausen
Platz 53    Siggi Adami    Kirchehrenbach
Platz 54    Heike Liebmann    Forchheim
Platz 55    Martin Leipert    Gräfenberg
Platz 56    Wilmya Zimmermann Poxdorf
Platz 57    Ulrich Arlt    Neunkirchen
Platz 58    Alexandra Prechtel Forchheim
Platz 59    Jens Crueger    Heroldsbach
Platz 60    Christa Gerdes    Forchheim
       
Ersatzkandidaten:   
Platz 61    Michael Brill    Neunkirchen
Platz 62    Beate Nodes    Eggolsheim
Platz 63    Özcan Göksu    Forchheim
Platz 64    Bärbel Braun    Forchheim
Platz 65    Daniel Samel    Forchheim
Platz 66    Jörg Igler    Hausen
Platz 67    Josef Lersch    Heroldsbach


Besuch des Landtages in München

Landtag 2019
Auf Einladung des SPD Landtagsabgeordneten Klaus Adelt, Stimmbezirk, Stimmkreis Forchheim-Bamberg-Hof, beteiligte sich die SPD Ortsgruppe Kirchehrenbach und die SPD Bürgergemeinschaft am Freitag, 4. Oktober  an der politischen Informationsfahrt in den Bayerischen Landtag ins Maximilianeum.
Nach einer staufreien zweistündigen Anfahrt nach München begann der abwechslungsreiche Informationstag, nach einem Fußmarsch und U-Bahn Anfahrt, sehr genüsslich auf der Wies`n.  Klaus Adelt (MdL) führte persönlich über das  Oktoberfest und zeigte die Schmankerl der Wies`n.  Mit seinem herzlichen Willkommgruß wurden die insgesamt 80 Teilnehmer bei einem Einkehr im Radlingers "Münchner Weißbiergarten" auf der Wiesn begrüßt, wo Klaus Adelt (MdL)  mit einem Frühschoppen die fränkischen Informanten verwöhnte.  Auf dem Weg dorthin gab es die einzigartige, sehr  würzig scharfe König Otto Wurst 1., garniert mit „Tsatziki“ und Lauch im Baggett.  Das anschließend gestiftete Weißbier schmeckte daraufhin süffig und zischte bekömmlich, dank der König Otto Wurst 1..
Nach dem Mittagessen in der Gaststätte des Bayerischen Landtages, wo es gut gespickte Rolladen mit Kloß und Blaukraut gab, setzte sich der politisch sehr abwechslungsreiche freitags Informationstag im Maximilianeum im großen Plenarsaal fort.
Klaus Adelt (MdL) erklärte dort neben der Technik im Plenarsaal auch worüber der Landtag und seine Ausschüsse an drei Tagen in der Woche, jeweils Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, mit unterschiedlicher Tagesdauer, diskutieren. Mal mehr oder weniger gut besucht. Wenn man jedoch fehlt, dann gibt es Geldbußen zu „berappen“ . Plenarsitzung „schwänzen“ kostet 100 €. Die namentliche Abstimmung zu vergessen kostet 25 €. Und wer nicht auf der Fraktionssitzung erscheint, zahlt 50 €. So sorgen Zuckerbrot und Peitsche im Geldbeutel für einen möglichst guten Besuch der Sitzungen! Nächste Woche ist wieder Sitzungswoche.
Sehr verständlich und ausführlich beantwortete Klaus Adelt die sich selbst gestellte Frage: Jaa, was machen wir denn so in den Sitzungen? Interessantes war da zu hören über die sogenannte aktuelle Stunde, mit einer max. Redezeit von 1 Stunde. Jede Fraktion bekommt die genaue Redezeit vorgegeben. Bürgerbegehren, Petitionen, was es zu beachten gilt und dass es diese Chance für unzufriedene Bürger überhaupt gibt, um sich als Bürger im Landtag Gehör zu verschaffen, führte Klaus Adelt sehr ausgiebig aus. Diät-und Aufwandsentschädigung, Verbot für Beschäftigung von Verwandtschaftsverhältnissen, der Unterschied zwischen Plenarsitzung und Ausschusssitzung waren weitere Details seiner interessanten Informationen. Anschließend stand der SPD Abgeordnete für Fragen den fränkischen Informanden, was auch im Plenarsaal genutzt wurde, ausführlich Rede und Antwort. 
Den Abschluss des aufschlussreichen politischen Informationstages bildete ein Vorführfilm über den Bayerischen Landtag den Studenten der Hochschule München erstellt hatten. Schulmäßig wurde darin unter anderem erklärt: Demokratie ist, alle Macht im Staat geht vom Volke aus und wie die Gewaltenteilung mit exekutiv, legislativ, judikative
praktiziert wird. Klaus Adelt erklärte wie sich die derzeit 208 Abgeordneten Sitze aus den Wahlen ergeben, da es grundsätzlich nur 180 Abgeordnete gibt. Der Film sprach von 205 Abgeordneten. Und last but not least war der Abschluss des Informationstages, dass derzeit die CSU/FW Regierung mit 112 Sitzen die "Mehreren" sind und die Oppositionen mit den Grünen, AFD, SPD, FDP sich 93 Sitze teilen müssen.
Nach einem frenetischer Applaus und herzlichen Dankesworten an Klaus Adelt für die aufschlussreichen politischen Informationen, den Wies`nbesuch,  für Speis und Trank und das Kennenlernen verschiedener Räumlichkeiten im Maximilianeum  gab  es eine  staufreue Rückfahrt der beiden Busse nach Forchheim, Kirchehrenbach, Bamberg, Kronach und Hof.