Aktuelles

Besuch des Landtages in München

Landtag 2019
Auf Einladung des SPD Landtagsabgeordneten Klaus Adelt, Stimmbezirk, Stimmkreis Forchheim-Bamberg-Hof, beteiligte sich die SPD Ortsgruppe Kirchehrenbach und die SPD Bürgergemeinschaft am Freitag, 4. Oktober  an der politischen Informationsfahrt in den Bayerischen Landtag ins Maximilianeum.
Nach einer staufreien zweistündigen Anfahrt nach München begann der abwechslungsreiche Informationstag, nach einem Fußmarsch und U-Bahn Anfahrt, sehr genüsslich auf der Wies`n.  Klaus Adelt (MdL) führte persönlich über das  Oktoberfest und zeigte die Schmankerl der Wies`n.  Mit seinem herzlichen Willkommgruß wurden die insgesamt 80 Teilnehmer bei einem Einkehr im Radlingers "Münchner Weißbiergarten" auf der Wiesn begrüßt, wo Klaus Adelt (MdL)  mit einem Frühschoppen die fränkischen Informanten verwöhnte.  Auf dem Weg dorthin gab es die einzigartige, sehr  würzig scharfe König Otto Wurst 1., garniert mit „Tsatziki“ und Lauch im Baggett.  Das anschließend gestiftete Weißbier schmeckte daraufhin süffig und zischte bekömmlich, dank der König Otto Wurst 1..
Nach dem Mittagessen in der Gaststätte des Bayerischen Landtages, wo es gut gespickte Rolladen mit Kloß und Blaukraut gab, setzte sich der politisch sehr abwechslungsreiche freitags Informationstag im Maximilianeum im großen Plenarsaal fort.
Klaus Adelt (MdL) erklärte dort neben der Technik im Plenarsaal auch worüber der Landtag und seine Ausschüsse an drei Tagen in der Woche, jeweils Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, mit unterschiedlicher Tagesdauer, diskutieren. Mal mehr oder weniger gut besucht. Wenn man jedoch fehlt, dann gibt es Geldbußen zu „berappen“ . Plenarsitzung „schwänzen“ kostet 100 €. Die namentliche Abstimmung zu vergessen kostet 25 €. Und wer nicht auf der Fraktionssitzung erscheint, zahlt 50 €. So sorgen Zuckerbrot und Peitsche im Geldbeutel für einen möglichst guten Besuch der Sitzungen! Nächste Woche ist wieder Sitzungswoche.
Sehr verständlich und ausführlich beantwortete Klaus Adelt die sich selbst gestellte Frage: Jaa, was machen wir denn so in den Sitzungen? Interessantes war da zu hören über die sogenannte aktuelle Stunde, mit einer max. Redezeit von 1 Stunde. Jede Fraktion bekommt die genaue Redezeit vorgegeben. Bürgerbegehren, Petitionen, was es zu beachten gilt und dass es diese Chance für unzufriedene Bürger überhaupt gibt, um sich als Bürger im Landtag Gehör zu verschaffen, führte Klaus Adelt sehr ausgiebig aus. Diät-und Aufwandsentschädigung, Verbot für Beschäftigung von Verwandtschaftsverhältnissen, der Unterschied zwischen Plenarsitzung und Ausschusssitzung waren weitere Details seiner interessanten Informationen. Anschließend stand der SPD Abgeordnete für Fragen den fränkischen Informanden, was auch im Plenarsaal genutzt wurde, ausführlich Rede und Antwort. 
Den Abschluss des aufschlussreichen politischen Informationstages bildete ein Vorführfilm über den Bayerischen Landtag den Studenten der Hochschule München erstellt hatten. Schulmäßig wurde darin unter anderem erklärt: Demokratie ist, alle Macht im Staat geht vom Volke aus und wie die Gewaltenteilung mit exekutiv, legislativ, judikative
praktiziert wird. Klaus Adelt erklärte wie sich die derzeit 208 Abgeordneten Sitze aus den Wahlen ergeben, da es grundsätzlich nur 180 Abgeordnete gibt. Der Film sprach von 205 Abgeordneten. Und last but not least war der Abschluss des Informationstages, dass derzeit die CSU/FW Regierung mit 112 Sitzen die "Mehreren" sind und die Oppositionen mit den Grünen, AFD, SPD, FDP sich 93 Sitze teilen müssen.
Nach einem frenetischer Applaus und herzlichen Dankesworten an Klaus Adelt für die aufschlussreichen politischen Informationen, den Wies`nbesuch,  für Speis und Trank und das Kennenlernen verschiedener Räumlichkeiten im Maximilianeum  gab  es eine  staufreue Rückfahrt der beiden Busse nach Forchheim, Kirchehrenbach, Bamberg, Kronach und Hof.


Ferienprogramm 2019

Ferienprogramm 2019

Karate für den Alltag lernen. Das Shotokan-Karatezentrum Forchheim machte es möglich. Und der KiAi Schrei war nach einigem Üben am Sportzentrum der Wiesentmühle nicht zu überhören. Mehr als 20 Teilnehmer waren begeistert beim Kinderferienprogramm der SPD-Bürgergemeinschaft: Kinder lernen spielerisch Karate, auch wenn die Technik zum Einstieg in Karate ungewohnt und anstrengend-schweißtreibend war und jede Menge Körperbeherrschung erforderte. Warum wird die Selbstverteidigung für Kinder immer wichtiger? Die Antwort: Es ist wichtig, dass Kinder lernen, Grenzen für sich zu ziehen und diese auch zu behaupten. Die Sinne der Kinder müssen geschärft werden, sodass sie gefährlichen Situationen schon frühzeitig aus dem Weg gehen können. Karate schult auch das Gespür für ein respektvolles Miteinander. Selbstverteidigung Kinder Karate. Laurenz Kuhmann dankte in seinem Grußwort den fünf Gürtelträgern verschiedener Gürtelgrade des 1.Shotokan-Karatezentrums Forchheim (Pilatusring 8 b), die Karate für Anfänger erlebbar machten. „Es ist ein langer Weg um alle Dan–Grade (Dan bedeutet Stufe) zu erreichen. Und der Dan-Träger strebt im Laufe der verschiedenen Meistergrade zur Perfektion. Die letzte Stufe eines lebenden Karateka ist der 10.Dan,“ erklärt die Jugendbeauftragte Jutta Zimmermann, selbst Trägerin des 3.Dan (= schwarzer Gürtel), die verschiedenen Farben der Gürtelträger. Weiß – gelb – orange – grün – blau – braun – schwarz ist die Reihenfolge der Gürtelfarben. Hans Rosemann (2.Dan, Wettkämpfer, Bayerischer Vizemeister), Holger Broll (1.Dan), Daniel Beck (9. Kyu/Schüler Grad), Hannah Groß (6.Kyu mit Grüngürtel) unterstützten die Jugend-beauftragte Jutta Zimmermann des 1. Shotokan-Karatezentrums Forchheim beim Erlernen der richtigen Körperhaltung und Ausführung der verschiedensten Übungen. Karate ist eine defensive Kampfsportart Was darunter zu verstehen ist, erlebten die begeisterten Teilnehmer in einem zwei-stündigen Schnupper-Trainingsprogramm. „Das Gebot der Stunde des ausgewöhnlichen SPD Ferienprogramms war auch, für Karate die Lust zu wecken und für Kinder erlebbar zu machen, wie die Macht und das Selbstbewusstsein der Kinder gestärkt werden kann“, so Laurenz Kuhmann. Das Kind erhält mit Karate das Gefühl, mit seinen Ängsten und Unsicherheiten ernst genommen zu werden. Wie die Macht und das Selbstvertrauen der Kinder gestärkt werden kann, wurde aktiv trainiert beim SPD Kinderferienprogramm am Sportzentrum an der Wiesentmühle. So mussten das Gehen, jeder Schritt, jede Arm- und Handbewegung präzise erarbeitet werden. Das war nicht immer einfach, aber es machte Spaß, denn die Jugendbeauftragte Jutta Zimmermann begeisterte mit der Vielfalt der Übungen, die es für Karate braucht. Das Training beginnt mit einer höflichen Begrüßung, eine Verbeugung. Deutlich wurde, dass Karate eine Kampfkunst ist. Die verschiedenen Gürtelgrade beginnen mit der höchsten Zahl, dem 9. Kyu (Schülergrad) und enden bei der niedrigsten Zahl, dem 1. Kyu. Erst wenn der Anfänger alle Gürtelgrade durchlaufen hat, hat er die Chance, seinen 1. Dan Grad, den Meistergrad abzulegen. Auf einem Bein stehen und mit dem anderen Bein einen Tritt auszuführen: Au weia, gar nicht so einfach wie es aussieht! Links, rechts hinknien, Augen schließen. Rechte Hand, linke Hand, vorne vorbeugen, aufstehen ohne abzustützen. Aufwärmen, laufen, rechten Arm kreisen, linken Arm kreisen, Fuß hoch, Karate Faust machen, zu jeder Bewegung gibt es eine Gegenbewegung. Boxen, aber nicht berühren. Und dann der „Kampfschrei“ KiAi (Ki =Energie, Ai=Harmonie). Auch der musste mehrfach geübt werden. Nicht leise, nicht zärtlich, nicht ängstlich. Aggressiv und vor allen Dingen laut. Mit dem KiAi Schrei gilt es den Gegenüber beeindrucken. Er wird immer mit jeder Technik gemacht. Und dann, als er eingeübt war, hallte laut und unüberhörbar bis ins Dorf der KiAi-Schrei bei jeder weiteren Übung. Auch beim Fauststoßen zum Bauch oder beim Treffen des Schlagpolster mit dem Fuß. Dabei wurde deutlich, das A und O im Karate ist das Gleichgewicht. Auf einem Bein stehen und mit dem anderen Bein einen Tritt ausführen ist ganz schön anstrengend. Für die nötigen Erholungsphasen waren Oli Hieber, Katja Hofmann und Elke Albert ausreichend bevorratet und erfreuten die Karate-Schnupperer mit Pizzaschnecken, Muffins und jede Menge wohltuender Säfte. Groß war der Applaus als Danke für das mehr als zweistündige Schnuppertraining am Sportgelände der Wiesentmühle. Und der höfliche Abschied wie bei der Begrüßung war eine gekonnt gelernte Verbeugung.


Anja kanditiert wieder


Auf dem politschen Frühschoppen mit gesponsertem Weißwurstessen gab die Bür-germeisterin für die Kommunalwahl am 15. März 2020 die Devise aus: Wahl-werbung statt Wahlkampf, denn ein fairer Umgang mit Andersdenkenden wird garantiert. Standing Ovations gab es für den Gitarristen Lukas Erlwein (13), der die gelungene SPD-Auftaktversammlung mit Bürgermeisterin Anja Gebhardt und den SPD Gemeinderäten musikalisch umrahmte. Die Kandidaten der SPD-Bürger-gemeinschaft, die Mehrheit ohne Parteibuch, zeigten auf, wo den Kirchehrenba-chern der Schuh drückt.
Fraktionssprecher Laurenz Kuhmann freute sich über die vielen neuen Gesichter im gut besuchten Brieftaubenheim und hieß zahlreiche, an der Kommunalpolitik interessierte junge Bürgerinnen und Bürger herzlich willkommen. Die Liste der SPD-Leistungen seit 2008 im Kirchehrenbacher Gemeindeparlament sei sehr umfangreich, die Politik der SPD-Bürgerge-meinschaft charakterisierte er als sehr effizient und stets auf eine wirtschaftliche und spar-same Gemeindepolitik ausgerichtet.
Bürgermeisterin Anja Gebhardt meinte „…mit der SPD wurde seit 2008 ein positiver Klima-wandel in der Dorfpolitik Kirchehrenbachs herbei geführt…“. Die Bürgermeisterin sieht die bevorstehende Zeit bis zum 15. März 2020 nicht als Wahlkampf, sondern als Wahlwerbung für eine zukunftsorientierte Gemeindepolitik. Es geht ihr um Sicherheit für Jung und Alt, um ein Füreinander und Miteinander, wobei die Bedürfnisse aller Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt der Politik stehen müssen. Ihre Zielsetzung ist ein weiterhin friedvolles, fränki-sches Dorfleben, wie es seit 2008 die Gemeindepolitik prägt. 
Die Bürgermeisterin nannte als Brennpunkte der zukünftigen Dorfpolitik die Bereiche Schul-sanierung, Verwendung des Hallenbad- und Grundschulgebäudes, Erweiterung der Kinder-tagesstätte, Umbruch des Waldes, Trinkwasserversorgung, Friedhofgestaltung, Jugendraum, Gemeindestraßen-Kataster, Seniorentagesstätte und anderes mehr. „Eine bereits in Auftrag gegebene Sozialraum-Analyse soll Aufschluss geben über die Bedürfnisse und Notwendig-keiten der stetig wachsenden Zahl unserer Seniorinnen und Senioren.“
Gemeinderat Rainer Gebhardt zeigte die vielfältigen Möglichkeiten auf, um sich in der SPD- Bürgergemeinschaft für eine erfolgreiche Dorfpolitik einzubringen. Dies sind die Arbeitskrei-se Verkehr – Energie – Soziales – Öffentlichkeitsarbeit. „Da muss man auch nicht Mitglied der SPD sein.“ Im Detail informierte er über den bevorstehenden, umfangreichen Termin-plan und erläuterte die Arbeitsschwerpunkte für die Wahlwerbung bis zum Wahltag.
In der persönlichen Vorstellungsrunde  verschiedener Erstwähler und junger Erwachsener wurde deutlich, was aus deren Sicht für die Zukunft des Dorfes wichtig ist und welche Schwerpunkte zur Mobilität, Lebensqualität und digitalen Zukunft von der nachkommenden Generation von einer zukunftsorientierten Politik erwartet werden. Spontan sagten sie zu auf der Liste der SPD- Bürgergemeinschaft für den Gemeinderat zu kandidieren.