Aktuelles

Laurenz Kuhmann führt weiterhin die Ehrabocher SPD

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Kirchehrenbach fand  im Gasthaus Sponsel statt. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Laurenz Kuhmann gab es von ihm  einen kurzen Rückblick auf das letzte Jahr. Geschultert durch die Pandemie konnten jedoch  zahlreiche Aktionen nicht oder nur eingeschränkt durchgeführt werden.

Kuhmann versprach aber, dass man an wieder an dem Anknüpfen will, was vor Corona die SPD auszeichnete, darunter zahlreichen Veranstaltungen, die wohl einzigartig im Ort sind. Besonders erfreulich war für ihn die gelungene 20-Jahr Feier im Oktober. Diese Veranstaltung hat gezeigt, dass die Helfer und Unterstütze des SPD Ortsvereines wieder präsent sind.  


Die SPD-Kirchehrenbach, die derzeit 34 Mitglieder zählt,   ist im Ort präsent.  Kuhmann beendete sein Resümee auch  mit einem Dank an die SPD-Bürgergemeinschaft, die eine tragende Stütze für die Arbeit im Ortsverein ist.

Danach bescheinigten Hans Friedel und Elke Albert als Revisoren  dem Kassier Walter Jordan eine einwandfreie Kassenprüfung.   
 
Anschließend wählte man in geheimer Wahl Laurenz Kuhmann wieder einstimmig zum Ortsvorsitzenden. Als  Stellvertreter  wurde Siegfried Adami gewählt.
Jordan Walter wurde wieder das Vertrauen als Kassier ausgesprochen. Als Pressesprecher fungiert wieder  Siegfried Adami.  Schriftführer ist Oliver Hieber. Beisitzer sind  Gerhard Hofmann und Anja Gebhardt. .  

Laurenz Kuhmann , Walter Jordan und Anja Gebhardt wurden als Delegierte zur Kreisdelegiertenkonferenz  gewählt.

Bei der anschließenden Aussprache wurde festgestellt, dass
der traditionelle Gänsemarsch nach Oberehrenbach am 19.11.22 stattfinden soll. Auch an der Christbaumversteigerung möchte man festhalten.
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Abschließend war man sich einig, dass es auch im nächsten Jahr eine Klausurtagung geben soll. Fraglich ist nur, ob diese wieder auf Burg Feuerstein durchgeführt werden kann.

SPD im Landkreis Forchheim nominiert Kandidatinnen und Kandidaten für Landtags- und Bezirkstagswahl

Hausen – am 08.10.2022 nominierte die SPD ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Landtags- und Bezirkstagswahl 2023.  

Als Direktkandidat für den Wahlkreis 405 wurde der Hausener Richard Schmidt nominiert. Der 26-jährige Student unterstrich in seiner Rede die Bedeutung von Solidarität. „Der Weg aus der Krise kann nur der solidarische Weg sein“, so Schmidt. Er kritisiert an der Bayerischen Landesregierung das Fehlen einer solchen: „wir sehen in München eine Staatsregierung und allen voran einen Ministerpräsidenten, der diese Krise vor allem nutzt, um sich selbst zu profilieren idem er dem Bund vorwirft, zu wenig zu tun.“
Der Schwerpunkt von Richard Schmidt liegt aber vor allem im Bereich Bildung. So lobt er den Druck der Gewerkschaften und Interessenverbänden, der das geplante „Hochschul-Innovations-Gesetz“ zumindest abschwächen konnte.  Nichtsdestotrotz bleibt im Bereich Bildung noch sehr viel zu tun. So kritisiert Schmidt die meist prekären Beschäftigungsverhältnisse des universitären Mittelbaus genauso wie die verfallenden Universitätsgebäude. Der Staatregierung wirft er Elitenförderung statt qualitativer Verbesserung der Bildung in die Breite vor.
Auch in der Schulpolitik wirft Schmidt der Staatsregierung versagen vor: „Ob das jahrelange Rumgeeiere bei Themen wie z.B. G8/G9 oder den fehelenden Ideen dem Lehrermangel zu begegnen – die Vorschläge nicht nur von Gewerkschaften und Verbänden, sondern auch von Jusos und SPD bleiben ungehört.“
Für den Ortsvereinsvorsitzenden aus Hausen ist es ein Herzensanliegen das Bildungssystem in Bayern von Grund auf zu reformieren – von der KiTa bis in den Beruf!
Dabei muss es selbstverständlich auch möglich sein, das Leben und Wirtschaften so aufzustellen, das Klima, Planet und Umwelt erhalten werden!

Als Listenkandidatin verstärkt die Forchheimerin Alexandra Prechtel das Team der SPD. Sie ist Bankkauffrau und ist in den verschiedensten Fördervereinen tätig, so z.B. im Förderverein Martinschule Forchheim e.V., im Förderverein des Ehrenbürg Gymnasium, sowie im Förderverein der KiTa Sattlertor. Auch für Alexandra Prechtel ist Bildung eines der wichtigsten Themen: „Es kann nicht sein das ein Schulkind kein warmes Essen bekommt, weil sich die Eltern das Schulgeld dafür nicht leisten können. Ich werde alles dafür tun damit das nicht mehr passiert!“, so Prechtel.


Als Direktkandidatin für den Bezirkstag wurde Gerlinde Kraus, 59, Mutter von zwei erwachsenen Kindern, gewählt.
Für die Kreisrätin und Gemeinderätin ist vor allem das Thema Pflege und
Krankenhausversorgung wichtig. „Als Krankenschwester weiß ich wie viel vom Bezirk hier entschieden wird und ich möchte gerne mein Fachwissen durch meine Kandidatur einbringen“. Ebenso wird für Kultur und Brauchtum sehr viel in Bayreuth entschieden. Auch diese Themen sind mir sehr wichtig, so Kraus weiter.
Darüber hinaus ist Kraus noch Ortsbäuerin in Hausen und in der Vorstandschaft des
Bauernverbandes im Landkreis Forchheim tätig. Für mich ist der Bezirk auch für die Landwirtschaft ein wichtiger Partner“, so die Häusnerin.

Als Listenkandidatin für den Bezirkstag wurde Bettina Drummer aus Weilersbach gewählt. Der Gemeinderätin liegt vor allem die kommunale Daseinsvorsorge am Herzen. „Gerade in den Zeiten einer Krise, wie aktuell gegeben, sind es die Kommunen und die Landkreise, die als erstes die Veränderungen spüren und sie angehen müssen! Und diese kommunalen Einrichtungen sind die Anlaufstellen der Menschen vor Ort und tragen damit stark zum Erhalt der Gesellschaft bei. Gerade der Bezirk ist auch für die Umsetzung und finanzielle Ausstattung sozialer Projekte zuständig – daher möchte ich mich auch in diesem Bereich engagieren, denn  eine Gesellschaft ist  nur so gut wie sie füreinander geben kann!"

Die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD Forchheim vereinen Jugend, Erfahrung, Frische und Kompetenz zu einem starken Team.

SPD-Kirchehrenbach feiert 20-jähriges Gründungsjubiläum

Am 01.10.2022 lud die SPD-Kirchehrenbach zu einem kleinen Festakt anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens ins Musikheim nach Kirchehrenbach ein.

In seiner Festrede ging der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Laurenz Kuhmann auf die Geschichte der SPD vor Ort in Kirchehrenbach ein. Die Ursprünge des aktuellen Ortsvereines gehen zurück bis ins Jahr 2000, wo einige wenige Genossinnen und Genossen, welche damals zum Ortsverein Wiesenthau gehörten, schon Aktionen vor Ort gemacht haben, wie z.B. die Unterstützung des Volksbegehrens „die bessere Schulreform“.
Auch nach der Gründung zeigte sich der Verein sehr aktiv. Neben der Unterstützung eines weiteren Volksbegehrens („Aus Liebe zum Wald“ im Jahr 2004), wurden auch die Gemeinderatsitzungen besucht.
Der Ortsverein hat sich auch immer ins Dorfgeschehen eingebracht. So wurden nicht nur z.B. die Anwohner am geplanten Baugebiet Kirchehrenbach-Nord unterstützt. Nach einem Ortstermin am damaligen Feuerwehr- und THW-Gebäude entwickelte man einen Maßnahmenkatalog, der schlussendlich in den Neubau des Feuerwehr-Gerätehauses geführt hat.
Nach den Kommunalwahlen 2008 zog die SPD nicht nur in den Gemeinderat ein, sondern stellt bis jetzt auch mit Anja Gebhardt die Bürgermeisterin. Seitdem hat die SPD mit zahlreichen weiteren Anträgen viel umsetzen können, beispielhaft sei hier der Breitbandausbau, die Einrichtung einer Kindertagesstätte oder Photovoltaik-Anlagen auf gemeindlichen Einrichtungen erwähnt. Die SPD hat aber stets auch Anträge der anderen Fraktionen unterstützt, sofern sie als sinnvoll erachtet wurden. Hier sei z.B. der Antrag auf Errichtung eines Kneippbeckens erwähnt. Dieser konnte nach einem von der SPD-Bürgergemeinschaft organisierten Ortstermin deutlich schneller umgesetzt werden. Generell zeichnet sich die Arbeit im Gemeinderat vor allem dadurch aus, dass alle Fraktionen zielgerichtet die Probleme des Dorfes angehen, wie z.B. aktuell bei der Sanierung des Schulgebäudes.
Abschließend wurde noch auf die zahlreichen Aktionen der SPD-Bürgergemeinschaft hingewiesen und ein herzliches Dankeschön an alle Aktiven ausgesprochen.
Der Unterbezirksvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz und als Vertreter des Kreisverbandes, Bettina Drummer und Simon Berninger richteten ebenfalls Glückwünsche aus und betonten die wichtige Bedeutung der SPD-Kirchehrenbach im Kreisverband und im Unterbezirk Bamberg-Forchheim. Auch Bürgermeisterin Anja Gebhardt ließ es sich nicht nehmen, ein kurzes Grußwort zu sprechen.
Zahlreiche Ortsvereine reihten sich ebenfalls in die Gratulationen ein. Der Abend wurde musikalisch perfekt umrahmt von Richard Schmidt vom Ortsverein Hausen, welcher an der Gitarre und mit Gesang die Anwesenden unterhielt. 

„Erste Klausurtagung nach Corona-Pause“
Die SPD-Bürgergemeinschaft Kirchehrenbach traf sich am 23./24. Oktober zu ihrer ersten Klausurtagung nach den Corona-Einschränkungen wie bisher gewohnt in der KLVHS Feuerstein.
Zuerst wurde an den langjährigen Moderator Heinrich Kattenbeck gedacht. Anschließend führte Detlef Kräck durch die Tagung.
Bürgermeisterin und Kreisrätin Anja Gebhardt berichtete über die aktuelle Gemeindepolitik, die hauptsächlich durch den ISEK-Prozess und die Schulsanierung geprägt ist. Leider hat sich durch Verzögerungen im Bauvorhaben der Umzug der Schülerinnen und Schüler in die neuen Räumlichkeiten bereits jetzt um mindestens ein halbes Jahr verschoben. Als Kreisrätin stellte sie die Anträge vor, die die SPD im Kreistag gestellt hat. Hier wäre eine schnelle Umsetzung von bereits beschlossenen Anträgen – wie z.B. der Antrag zur Teilnahme am Projekt „Müllvermeidungswoche“ – wünschenswert. Der SPD-Antrag zur Gründung einer landkreiseigenen Wohnungsbaugesellschaft zur Behebung des sozialen Wohnungsnotstandes wurde an die Bürgermeisterklausurtagung verwiesen. Andere Gebietskörperschaften, wie z.B. Stadt und Landkreis Fürth praktizieren bereits ein solches Modell mit Erfolg.  
Anschließend folgten Berichte der Arbeitskreise Soziales, Verkehr und Energie  der SPD-Bürgergemeinschaft, die aufgrund der Corona-Pandemie knapp ausfielen. Es wurden neue Ideen besprochen mit denen eine Wiederaufnahme der Arbeit der AKs gelingen soll.
Für Entspannung sorgte ein ausführliches Waldbad unter fachkundiger Anleitung durch Waldmediatorin Gislea Kräck. Dadurch konnten alle Teilnehmenden neue Kraft und Energie tanken.
Anschließend sprudelten die Ideen zur weiteren gemeinsamen Arbeit um die zukünftigen Herausforderungen der Gemeindepolitik meistern zu können. Ein Augenmerk legten die Teilnehmenden auf Möglichkeiten, neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter für die politische Arbeit zu begeistern.